Ein neues Zuhause

Die Elektrik verkabelt

Nach Abstechern bei Pico und October doch wieder bei WordPress gelandet. Ich will einfach nur bloggen und bin mit dem System vertraut genug, dass es mir genau das erlaubt. Sollte es Anpassungswünsche geben, könnte die Feile gezückt werden, und mit genug Google-lei wäre sogar ein Plugin machbar. In meiner illustren und langläufigen “Karriere” wär’s noch nicht eimal das erste.

Die Wände gestrichen

Weiße Rauhfaser mit einem Klacks Farbe an den Ecken, die den Standardeinstellungen des kostenfreien Designs von AlxMedia entsprechen. Simpel bis stilsicher und mit knapp 400kb im ungetankten Zustand nicht so schwer, dass ich mir beim Reload die Fingernägel machen könnte.

Das erste Zimmer bezogen

Im Versuch den Irrungen und Verwirrungen Dritter zu widerstehen, wird alles im eigenen Heim geparkt. Erste Abschwur ist Tumblr. Mein sporadisch gedüngter Tumble Blog auf der peinlich vertippten Domain inpromtu.de wurde von dort exfiltriert, hierhin extrahiert und in den nächsten Wochen exfoliert, da sich in 11 Jahren so mancher Rohrkrepierer eingeschlichen hat. Bei knapp 1.200 Beiträgen wird das ne Minute dauern, also nicht zu schnell blättern!

Design dort ist das Standard 2020-Theme von WordPress, leicht angepasst. Alles ist eine Überschrift und dermaßen groß, dass der Senior zwei Reihen in der Bahn hinter einem noch was davon hat (aufgrund des teilweise freizügigen Inhalts rate ich hier zur Vorsicht). Fürs Tumblr-Flair sorgt eine Grafik, die von Lstore.graphics geschaffen wurde und schon länger auf meiner Platte weilte.

Die Türe offen

Also immer hereinspaziert. Ich plane den handelsüblichen Bloginhalt ohne zu persönlich zu werden: Hinweise auf konsumierte Medien, random Ideen, deren Reifung daraus besteht, dass alle einen großen Bogen um sie machen, vielleicht ein wenig Fiktion, nicht zu viel Technik (als jemand, der beruflich Webseiten und Online-Shops betreut, konnte ich beim ersten Eintrag nicht anders).

Sprechstunden wären immer wieder Sonntags, wobei ich bereits damit zufrieden wäre, wenn wenigstens jemand an Weihnachten vorbeischaut. Anders als bei den Betsbrüder- und Schwestern ist auf den Termin nicht immer Verlass. Ergo nicht wundern, wenn die ein oder andere Woche eher sabattischen Charakter hat.